schule schmal

#Pressure

Soziale Medien wie Instagram, Snapchat, TikTok gehören für die Meisten von uns zum Alltag dazu. Eine Studie ergab, dass weltweit 66% aller Internetnutzer zwischen 12 und 16 Jahren und 89% derer zwischen 16 und 24 Jahren soziale Medien nutzen. Viele wollen sie wahrscheinlich auch nicht missen, aber das sie schlicht und einfach unnötige Zeitfresser sind, ist nicht das einzige Problem, sie bringen uns auch dazu, uns ständig mit Anderen zu vergleichen und uns selbst unter Druck zu setzen.

Alleine schon das Herunterladen einer dieser Apps ist eine Entscheidung die meistens daraus resultiert, dass man sich unter Druck setzt, da man Angst hat nicht dazu zu gehören. Und wenn man die App dann erstmal hat, geht es erst richtig los. Nicht nur die ganzen Challenges zu den man nominiert wird sondern auch, dass Gefühl, das erwartet wird, dass man ständig etwas postet. Dazu kommt noch, dass man dazu neigt seine Beliebtheit daran fest zu machen wie viele Follower oder Freunde man hat und wie viele Likes man bekommt auch wenn diese in keiner Weise zeigen wem du etwas bedeutest oder wer dich wirklich unterstützt.

Auch wenn man dann etwas postet steht man ständig unter dem Druck das perfekte Foto zu schießen und sich selbst als perfekt darzustellen, auch wenn es deinen Freunden wahrscheinlich total egal ist ob man nun perfekt aussieht oder den perfekten Hintergrund hat. Es geht auch nicht darum anzugeben oder sich zu profilieren. Nicht selten verändern Menschen ihre ganze Persönlichkeit oder begeben sich sogar für ein paar Likes selbst in Gefahr. Aber ist es das wirklich wert?

Diese Frage muss sich wohl jeder selbst stellen.

Soziale Medien sollen jedoch grundlegend dazu dienen, Menschen auf der ganzen Welt miteinander zu verbinden und zu inspirieren, dich mit Freunden kommunizieren zu lassen, Nachrichten und Wissen zu verbreiten sowie soziale Projekte zu fördern.

Nicht dazu eine perfekte fake Welt zu erschaffen und ein gesellschaftlich anerkanntes Ideal von einem Menschen zu kreieren, dem Niemand ehrlich gerecht werden kann.

Emily Voß

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